Koordinaten aus einem Karten-Screenshot, Foto oder Scan ermitteln
Ein Screenshot mit farbigen Markierungen enthält alles, was gebraucht wird – nur eben in Pixeln. Über eine Kalibrierung wird daraus eine Liste echter Koordinaten.
Screenshot, Foto und Scan unterscheiden sich in der Verzerrung
- Screenshot: unverzerrt, achsparallel – zwei Referenzpunkte reichen meist aus.
- Scan: leichte Streckung und Scherung – drei Punkte sind sinnvoll.
- Foto einer Papierkarte: perspektivisch verzogen – vier oder mehr Punkte, damit die Entzerrung greift.
Markierungen abgreifen
Nach der Kalibrierung wird direkt im Screenshot geklickt: jede Markierung ein Klick, fortlaufend nummeriert. Das ist schneller und zuverlässiger als eine automatische Erkennung, weil Kartenhintergründe, Beschriftungen und Symbole in derselben Farbe liegen können. Jeder gesetzte Punkt erscheint sofort in der Ausgabetabelle mit Nummer, Name und Koordinate.
Kontrolle vor dem Export
Der Screenshot lässt sich halbtransparent über die digitale Karte legen. Deckt sich der Kartenhintergrund, stimmt die Kalibrierung. Zusätzlich wird pro Referenzpunkt der Restfehler in Metern angezeigt, und einzelne Punkte lassen sich versuchsweise ignorieren, um Ausreisser zu finden.
Zielsysteme
Ausgabe wahlweise in LV95 oder LV03 (Schweiz), UTM 32N/33N (Deutschland), MGI/Lambert und UTM 33N (Österreich) oder WGS84. Der Export umfasst Excel, CSV, GeoJSON und WKT.
Direkt im Browser ausprobieren
Karte hochladen oder einfügen, zwei Referenzpunkte setzen, Punkte, Linien und Flächen abgreifen und als Excel, CSV oder GeoJSON exportieren. Die Verarbeitung läuft lokal auf deinem Gerät.
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